Ausrüstung ist zweitrangig. Aber auch ich hab viel zu viel davon… und man kann alles mieten🙂

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Snares mit Bild, du!

Pearl Free Floating 14″x5″ Copper. Free Floater sind tiptoppe Instrumente. Kupfer liegt klanglich zwischen Stahl und Messing, eine warme Sache und keine Dengelobertöne. Ich brauch sie meist als Concert Snare, deshalb EVANS Strata 700 oben und EVANS Orchestral 300 unten.
Sonor Designer 14
Sonor Designer 14″ x 4″ Light Maple. Mehr Sonor geht nicht – perfekt gearbeitet, coole Lugs mit selbstsichernden Schrauben und schweren Gussreifen. Gar nicht Piccolo im Klang – funktioniert wunderbar gegen heruntergestimmte und sacklaute Gitarren. Ein Meisterstück.
DW 13
DW 13″ x 5″ Collectors Maple. DW ist doof. Denen gehört mittlerweile LP, Toca, Gibraltar, Gretsch Drums, KAT Drums usw. Nix mehr Custom Drums, sondern Grosskonzern. Aaaaaber: Als die Schilder der Collectors Editions noch Goldfarben waren, haben die vom Besten gebaut, was es gibt. Zum Beispiel diese Snare. Schnell, riesen Stimmumfang und eine schöne Ecke Rotz im Klang. 13″ ist der beste Snaredurchmesser.
Firchie 14
Firchie 14″ Roto Snare – Dieses lustige Gerät spannt man vor und stimmt es fröhlich durch Drehen des Kübels weiter – saupraktisch, wenn jeder Song eine andere Snare bräuchte.. Ziemlich knallig und es gab nur rund 1000 davon.
TAMA 14
TAMA 14″ x 6.5″ Bell Brass – Dieses gefühlte 15 Bruttoregistertonnen schwere Ding trägt so gut, dass mein Toningenieur die Mics in der Grabenhalle St. Gallen ausgeschaltet hat – Test bestanden, Gusskübel! Nebenbei haut der Herr Brad Wilk von Rage against the Machine auf allen Aufnahmen auf so eine.
TAMA PL 106 14 x 6.5
TAMA PL 106 14 x 6.5″ Steel – Meine erste Snare, emfall und gleich ein guter Start! Stahl und schwer, also breit und knallig, und wie immer bei TAMA eine klare Ansage. Wir reisen mit dem Panzer. Prost!
Hayman Vibrasonic 14 x 5
Hayman Vibrasonic 14 x 5,5″ Beech / Vinyl – «Vibrasonic» – Übersetzt: ich pinsle die Innenseite aller Kessel mit Polyurethan zu, damit man das drittklassige Holz (Swedish Ply) nicht sieht…;) Ein grossartiges Teil, mit Charakter und es geht erstaunlich tief.
Ueli Müller 14
Ueli Müller 14″ x 5″ Buchensnare. – So sieht auch der Rest meines Shellsets aus – ein Unikat und eine totale «Früher war alles besser» – Trommel. 3 lagiger Buchenkessel mit rundem Grat für alle Vintagevoodoofritzen.
Hanus und Hert 13" Snare
Die einst unbezahlbaren Edeldinger aus Prag. Kirschenspass in Segmentbauweise mit enorm schneller Ansprache und die singt wie verrückt. Hölz!
Fresse da vorne! Das ist die Grundaussage dieses zusammengedengelten Wunderdinges. Gut genug für Gregg Bissonnette, fertig Guggerpfupf, Dixon macht die besten Snares der Welt.
Dixon Artisan 14″x6.5″ Hammered Bronze. Fresse da vorne! Das ist die Grundaussage dieses zusammengedengelten Wunderdinges. Die Schrotflinte unter den Snares, dunkel, breit und fett. Früher die Billigmarke für Guggedrums, macht heute Dixon die besten Snares der Welt.
Eugen Giannini 14" x 5" Acrylsnare, 1959
Schlagt Euch selber, Vintagefritzen, Ihr seht hier die erste Acrylsnare der Welt von Eugen Giannini, 1959.
Das Ding ist kaum zu identifizieren, gemacht wie die ersten Export – Toms, aber Export Sets hatten nur Stahlkübel – Snares. Die Pseudoparallelabhebung gibts sonst kaum. Anyway, ein grossartiger Klang, sehr schlapp gestimmt cooler als Ludwigs mit Badetuch drauf.
TAMA Superstar 40th Anniversary Snare
TAMA Superstar 40th Anniversary 14″x 6.5″. Da knien wir wortlos hin, gell?:-)

Alle Snares

  • 14 x 6.5″ TAMA PL 106 Steel
  • 14 x 6.5″ TAMA Bell Brass
  • 14 x 5.5″ TAMA MP1455 Maple Mike Portnoy
  • 14 x 6.5″ TAMA LAC1465-CI S.L.P. Acryl
  • 14 x 6.5″ TAMA Superstar 40th Anniversary
  • 14 x 4″ SONOR Designer Maple
  • 14 x 5″ Meazzi Hollywood Beech
  • 14 x 5,5″ Hayman Vibrasonic Beech / Vinyl
  • 14 x 5″ Ueli Müller Beech
  • 14″ Firchie Roto Snare, Aluminium
  • 13″ x 5″ DW Collectors Snare
  • 13″ x 6″ Hanus & Hert Snare, Kirsche
  • 14″ x 5″ Pearl FF1450 Free Floating Copper
  • 14″ x 12″ Pearl FFXP1412 Pipe Band Snare, Birch
  • 14″ x 6.5″ Dixon Artisan Hammered Bronze
  • 14″ x 9″ Yamaha SFZ Marching, Birke
  • 41cm Imperial Basler Trommel Chrom über Messing
  • 36cm Imperial Marsch Snare Chrom über Messing
  • 36cm x 11cm Deri Kofferset – Snare, Buche
  • 14″ x 4″ Premier 201
  • 14″ x 12″ Premier Pipe Band Snare
  • 14″ x 5″ Giannini Acrylsnare – die erste der Welt und ein Unikat.
  • 12″ x 5″ Sakae Pac-D Mahagony / Cherry
  • Tempus 14″x7″ , Fiberglas
  • Sonor D505 Phonic 14″ x 5.75″, Ferromanganstahl

Shell Sets mit Bild, du!

Alles Concertkessel - sogar die Kicks:-) Ein Ueli Müller Einzelkit aus.. sagen wir den 70ern.
Alles Concertkessel – sogar die Kicks:-) Ein Ueli Müller Einzelkit aus.. sagen wir den 70ern.
Klein, billig und klingt oberklassig.
TAMA Silverstar Metro Jam – Klein, billig und klingt oberklassig. Grossartig!
Deri Kofferset, ca. 1950.
Deri Kofferset, ca. 1950. Ganz grosser seltener Sport, mit Kalbfellen, cooler Sparkle Folie (genau, den selben Pfupf bringen die Hersteller 60 Jahre später wieder…) und Charakter – an alle Vintage Drum Sammler: Ätsch!
Deri Kofferset, ca. 1950.
Bauch auf – Trommeln rein – das müsste Standard für Drumsets sein…
Premier B303
Pancake Toms, du! Das heisst 12×8″ und 14×8″ Hängetoms. Premier B303 mit rarer 2010 14×4″ Holzsnare. Ca. 1973
Sakae PAC-D
Das grossartigste kleine Set emfall! Munzige Kessel, Schub, wie Hund, weil Kirsche über Mahagony. Frei aufliegender Minikick mit HopplaSchorsch. Und wie immer bei Sakae: Die bestabgestimmten Toms ever.

Alle Shell Sets

  • TAMA Granstar 1989, 22×16″ BD, 12″ x 11″ Tom, 13″ x 12″ Tom, 16″ x 16″ Floor Tom
    Dicke grosse Kessel, Birke, Metal, Mann! Eher kurz im Klang, gut für den Toningenieur, Bassdrum eher trocken und kurz. Im Moment zwar nicht Mode, aber spätestens in 10 Jahren wieder.
  • Hayman Vibrasonic – The Big Sound, ca. 1974, 22×14″ BD, 13″ x 9″ Tom, 16″ x 16″ Floor Tom
    Die Hayman Sets waren Igor Arbiters kleines Kind. Sie wurden gemacht, um lauter zu sein. Sie waren besser gebaut, als alle Gretschs, Ludwigs, Slingerlands zusammen. Grossartiger Klang mit der korrekten Bassdrumgrösse, nämlich 22″ x 14″.
  • Ueli Müller ca. 1975, 24″x16″ BD, 20″x16″ BD, 10″, 12″, 14″, 15″ Concert Toms, 16″ Concert Floor Tom
    Concert Toms, heilandsack! Die sind unten offen und waren in den 70ern an jedem Motown und Hardrock Set. Tönt wie nasser Sack oder Timbale. Die Kessel sind richtig oldschool, 3lagig Buche – vielleicht noch Esche dazwischen. Mit Verstärkungsringen. Die Bassdrums sind Killerkicks im Studio, finde ich.
  • Deri Kofferset ca. 1950, BD 72/51 x 40cm, TT 27cm x 21cm, TT 31cm x 21cm.
    Deri war ein deutscher Hersteller und nebst Eugen Giannini auch einer mit Kofferset. Absolut der Zeit voraus, alles hat Platz in der Bassdrum. Riesenklang, dumpf, grollend. Metrische Kessel, wie es eigentlich sein müsste, die Kalbfelle stimmen sich dauernd selber um. Hammer!
  • TAMA Silverstar Metro Jam Kit, 16″ x 14″ BD, 10″ x 6,5″ TT, 13″ x 11″ FT. Der grösste Wurf von TAMA seit der ersten Mastercraft Bell Brass aka Holy Grail Snare. Klein, dünne Birkenkessel und Schub und Resonanz wie Sau. Dreckbillig und absolut der Hammer. Kaufen, alles davon.
  • Premier B303, ca. 1973. 22″ x 14″ BD, 12″ x 8″, 14″ x 8″ TT, 16″ x 16″ FT. Pancake Toms, du! Das heisst Hängetoms in gleicher Tiefe. Optisch cool und praktisch, weil man so etwas tiefer aufbauen kann. Gratis dazu ein charakteristisch schneller Sound, Ur-Hyperdrive quasi.
  • Orange Modèle Big, 1975. 22″ x 14″ BD, 12″ x 8″, 13″ x 9″ TT, 16″ x 16″ FT. Die endgeilen britischen Orange Verstärker sollten in den 70ern um ein ebenfalls extrem oranges Drum ergänzt werden. Gebaut vom innovativen französischen (Blasphemie!) Hersteller Capelle mit viel Mahagony und richtig dicken Kesseln, wie man sie 10 Jahre später an allen Rocksets findet. Rar! Ätsch!
  • Tempus Fiberglas Kit, späte 1980er. 22″x16″ BD, 12″x10″, 13″x11″ TT, 16″x16″ FT. Aus Canada kommen die letzten Fiberglaskits im alten Stil á la Fibes, aber besser. Herr Mason hat die Tempusdrums ganz alleine gebaut, bis Ende 2016. Schwer, laut, knochig und grossartig! Bei uns enorm selten, Ätsch!
  • Sonor XK925 Phonic Anniversary Kit, 1977. 22″x14″ BD, 13″x9″ & 14″x10″ TT, 16″x16″ FT. Dicker, grösser, schwerer! Dieses Set aus dem ersten Phonic – Baujahr zeigt auf das, was dann in den späten 80ern kommt: Fette Sets mit stadiontauglicher Optik, eher trockenem Klang und Projektion, wie Sau. Das Sonor Phonic ist der Pionier darin, kann aber auch jazziger klingen, als alle anderen. Und es ist bis heute eine Messlatte in der Fertigungsqualität. Abartig geil!

Cymbals mit Bild, du!

Paiste Sound Creations 18
Paiste Sound Creations 18″ Short Crash. Ein einzigartiges und grossartiges Crash von Paiste mit der flachen Kuppe. Ca. Mitte 70er Jahre.
Ein Swish ist ein Ride mit hochgeklapptem Rand und liegt genau zwischen Ride und China. Pflichtgerät für Big Band Shit. Ca. Mitte 70er
Zildjian 22″ Swish. Ein Swish ist ein Ride mit hochgeklapptem Rand und liegt genau zwischen Ride und China. Pflichtgerät für Big Band Shit. Ca. Mitte 70er und selten, weil es keine Sizzle – Nieten hat
Paiste 2002 18
Paiste 2002 18″ Flatride – von den Erfindern des Flatrides persönlich. Klein, aber 2002-typisch durchsetzungsfähig. Ca. 1992, die gibt’s heut nicht mehr neu.
Istanbul Agop Sultan 20
Istanbul Agop Sultan 20″ Ride. Eine grossartige Erfindung – halb abgedreht, halb roh. Das vermengt den Silberschimmer von Paiste mit den korrekten erdigen Untertönen alter Zildjian K’s. Kurz: besser als Zildjian und Paiste zusammen haha!
20
DOOOOOOOOOM! Dieses Teil ist ziemlich unglaublich: Kann fauchen wie ein Tiger und reagiert trotzdem schon, wenn eine Mücke nah vorbeifliegt. 20″ Zildjian Crash of Doom.
Paiste 2002 20
Sooli, damit chlöpft man durch Bunkerwände – ein schönes Stück Bronze mit riesiger Krempe, natürlich mit Paiste Hundepfeifenobertönen. Und laut. Juhui! Paiste 2002 20″ China Type, ca. 1978.
13
13er Hats sind heikel: Gerne zu hell, komprimieren zu früh und klingen zwar schön leiser, aber auch dünn und fleischlos. Das Empire – Ding nicht – richtig erwachsen sind die, tief, schnell, charakterstark. Verecksch! 13″ Istanbul Mehmet Empire Hi Hats
Passt fasst auf einen Gartenstuhl und ist dick, schwer und hat eine rieeesen Glocke. Crazy und aber ein richtig gut gemachtes Stück. Natürlich gedacht für lautestes Geknüppel, trocken und die Glocke mackt plock. Paiste 24
Passt fast auf einen Gartenstuhl und ist dick, schwer und hat eine rieeesen Glocke. Crazy und aber ein richtig gut gemachtes Stück. Natürlich gedacht für lautestes Geknüppel, trocken und die Glocke macht plock. Paiste 24″ Mega Power Ride – The Eclipse – ca. 2010
Flange Hi-Hats gabs mal in den 50ern odr sonst irgendwann, weil keine Sau weiss es. Das Bottom Cymbal hat eine flache Krempe, wie ein Pang. Diese hier sind etwa doppelt so schwer, wie normal und grossartig. Zildjian 15
Flange Hi-Hats gabs mal in den 50ern odr sonst irgendwann, weil keine Sau weiss es. Das Bottom Cymbal hat eine flache Krempe, wie ein Pang. Diese hier sind etwa doppelt so schwer, wie normal und sind gaar nicht einfach zu bedienen, aber tief, laut und nie ganz geschlossen. Death Be-Bop quasi. Zildjian 15″ Flange Hi-Hat. Vermutlich aus den späten 70ern.
Hammerax Boomywhang und Glass hängen's :-)
Hammerax Boomywhang und Glass hängen’s 🙂

Alle Cymbals

IstanbulTurk Crash14″Washy, kurz, trocken
IstanbulTurk Crash17″Washy, kurz, trocken, geht locker als Ride durch
IstanbulTurk Ride21″Ping wie Sau, knochentrocken, kaum Aufschaukeln. Deshalb auch ganz cool für Chorprojekte, weil kein Wash die Stimmen zukleistert.
IstanbulSultan Crash16″Dunkel, halblang, ausgewogen. Saugut in grossen Wind Brass Orchestern, es schneidet durch ohne aufzutragen.
IstanbulChina17″Angenehm (=Laut wie Hund), schneidet korrekt luft, so ists richtig.
Istanbul AgopSultan Hi-Hats14″Ein Allrounder mit dunklem Charakter, trocken wenn geschlossen – je offner desto Waschmaschine. Juhui! Geht für alles, hat aber mehr Charakter, als z.B. die New Beats weiter unten.
Istanbul AgopSultan Ride20″Nie wieder Walzblech – mit diesem Ride fängt die Musik an. Schön am Stock, kann brüllen, wenn amtlich angecrasht und geht auch locker als Donnergroll – Suspended Cymbal durch.
Istanbul AgopXIST Brilliant Ride20″Die XIST – Serie ist alles, was man braucht – viel zu billig und wird jedes Jahr noch besser. Per 2018 noch ein Geheimtipp.
Istanbul MehmetVezir Flat Ride18″Das Ding tönt auf jedem Centimeter anders – da muss man wissen, wo man was tut. Oben abgedreht unten roh – der Trümmeler, der mag es so.
Istanbul MehmetXperience X-cast Ride20″Eine leichtere, heller und polierte Variante eines Turk Rides. Macht Ping und Ding und das aber amtlich. Stellt die Marshalls ruhig auf «11», Freunde!
Istanbul MehmetSpecial Hi-Hats / Hand-hats10″Kurz und kaum Wash, da dick und schwer. Veeery Special.
Istanbul MehmetEmpire Hi-Hats13″Zwischendurch mal richtig brauchbare 13er Hi-Hats – dieses spezielle Paar tönt separat wie zwei Klangschalen und zusammen wie ein richtig grosses Hi-Hat mit allen Facetten – aber ohne dünn, leblos und langweilig zu sein, Eureka! 13er sind doof. Aber wenn ich nicht weiss, was der Bandleader hören will nehm ich so eins mit – passt immer und kann alles.
TurkishAraya Crash17″Explosiv, oben silbrig und drunter dunkel, 45 verdammte Sekunden Ausklingzeit, das Universum schwingt 🙂 Die sind emfall oben abgedreht und unten roh, du!
TurkishAraya Crash18″Explosiv, oben silbrig und drunter dunkel, 45 verdammte Sekunden Ausklingzeit, das Universum schwingt 🙂 Einfach ein wenig tiefer, als beim 17er.
TurkishClassic Splash8″Korrekt, im Abgang machts «Pannnng».
TurkishMini-China10″Brisant, durchdringend und ausserordentlich effektvoll.
TurkishMel Lewis Ride21″Höchstklasse! Und sowas kostet bei Zildjian (K Constantinople Serie) mehr als das Doppelte. Sie kaufen noch bei den grossen drei?
ZildjianThin Crash16″Rund, konform (=ein bisschen langweilig), gut als Suspended Cymbal im Orchester. Mein erstes Crash – guter Anfang!
ZildjianMedium Ride20″Standard, da brennt nichts an. Mein erstes Ride, ein solider Start, aber verkauft.
ZildjianSwish22″Ein Swish ist ein Ride mit hochgeklapptem Rand und liegt genau zwischen Ride und China. Dank Gene Krupa gibt’s das und so geht’s in der Big Band kaum ohne Swish. Wenn du es nicht bedienen kannst, tönts in etwa wie ein Ochsner Chübel Deckel.
ZildjianCrash of Doom20″DOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOM! Was für ein unglaubliches Teil! Sieht total vermurkst aus und kann auch so klingen. Trotzdem hypersensibel. Und Charakter hat es auch. Juhui!
ZildjianNew Beat Hi-Hats14″Für alles gut, offen glockig, tip topf. Saupraktisch wenn man nicht weiss, was für ein Raum und / oder Toningenieur am Gig da sein wird. Weil es klingt so oder so ok.
ZildjianK Crash16″Dunkel, halblang, aus der Zeit als Zilds noch Charakter hatten. Vintage. Für die Sammelwütigen: Jaaaaaa, ich guck bei Gelegenheit genauer, damit ich die Ära bestimmen kann.
ZildjianNew Beat Hi-Hat Top only14″Nur das Top Cymbal, weil so ein Schlaubi mir mal das halbe(!) Hi-Hat geklaut hat. Das ganze war etwa 728 Mal ausgewogener und sauberer als das obengenannte.
ZildjianFlange Hi-Hat15″Judihudi – meine ersten 15 Zöller. Das Bottom Cymbal abgeflacht und sie sind schwerer als New Beats. Schön laut, relativ tief aber immer läuft die Waschmaschine, weil man kann es einfach nicht ganz schliessen. Death Be-Bop, Hopp!
PaisteSuper Hi-Hats14″Das war mal die Paiste Mittelklasse, uuuund die erste Serie von Paiste ever in B8 – Bronze, also mit nur ca. 8% Zinn in der Legierung. Vermutlich hat es Paiste deshalb nicht gewagt, seinen Markennamen auf die Teller zu schreiben… scherbelt amtlich, verwaschen, cool! Chicksound? Gar keiner. Stock? «Klöck». Die gab es von ca. 1963 – 1973.
PaisteSuper Hi-Hats14″Ebenfalls Super, die erste Version der Super Becken – aaaber noch in coolem Nickelsilber, aka NS12, aka CuNi12Zn24. Die gab es von ca. 1955 – 1961.
PaisteSuper Light16″Nickelsilber find ich cool! Dieses papierdünne Becken geht schnell und lang, dafür nicht allzu laut. Komisch: es hat den Paiste Black Label Tintenstempel drauf, obwohl in der Produktionszeit der Serie Paiste noch gar keine Stempel verwendet hatte…
PaisteSuper Medium20″Das Becken ist gross genug, ein Ride zu sein – damals sprach noch kein Mensch von Crash, Ride, oder sowas wie MediumThinDarkerThanUsualBrilliantChina-
JazzMiniCupCrispFusion – Ride. Die gute alte Zeit, als Instrumentenbauer den Buchstaben «M» noch für «Musikinstrument» angesehen haben, nicht wie heute: «M» wie «Marketing»…
PaisteFormula 602 Blue Label Hi-Hats13″Kurz, leise und stockig, da eigentlich Marching Cymbals (so steht’s drauf). Dafür matched, also zwei aufeinanderfolgende Seriennummern. Saugut für kleine Müsigli in halligen Räumen.
PaisteSound Formula Hi-Hats13″Sehr ausgewogen, das freut den Toningenieur. Die zweitbeste Serie von Paiste. Schon wieder 13er, shitshit.
PaisteFormula 602 Blue Label Medium Ride20″Hell, stimmig, kein B20 Bronze Ride tönt wie ein 602er – das lob ich mir. Jaaa – ein richtig altes, nix Re-issue.
PaisteFormula 602 Black Label Flat Ride20″Wer hat’s erfunden? Paiste. Trocken, für Paiste-Verhältnisse dunkel. Das Flat Ride der Flat Rides.
Paiste2002 Red Label Flat Ride18″Das kleine, feine Flat Ride von den Erfindern persönlich – in B8 Bronze und deshalb mit dem typischen Paiste Schimmer aber wenigstens ein bisschen Mitten (Übersetzt: Das hält keine Sau aus unter 15m Entfernung). Gibts seit mitte 90er nicht mehr.
Paiste2002 Black Label China Type20″Zwanzig amtliche Zoll Granatenpumm! Aus der Zeit, als auch Drummer langsam verstärkt wurden. Wie immer bei 2002 ern – sie tönen ab ca. 20m Entfernung richtig gut. Und weils so gross ist, durchaus auch leise als Ride spielbar, mit Lismernadeln. Grosser Sport! Für die Gearslutz: Ja, ein Black Label China von ca. 1978 mit 1790g Lebendgewicht.
PaisteRUDE Mega Power Ride – The Eclipse24″Rudes gibts seit ca. 1980. Die waren zweitens nicht abgedreht und erstens schön laut und schwer. Guckt mal auf Youtubel «Venom – Live 1985″ – dafür waren die gedacht. Das hier ist die grösste Scheibe, dick, rieeesen Glocke, schwer. und 24». Aaaaber es klingt auch absolut musikalisch dabei und sautrocken. Oh: Und es hat eine gaaanz leichtes Abdrehmuster, vermutlich ein bisschen Reflector Veredelung. Prost
PaisteRUDE Crash / Ride20″Diesmal ein richtiges RUDE, weil nämlich oben nicht Paiste draufsteht. Ein echtes RUDE, weil weder Crash noch Ride, und genau deshalb total cool!
PaisteStambul Crash18″Jawoll, Nickelbacken – eh.. – becken. Nickelback würde damit auch nicht zur Band. Die Legierung war mal saumässig in, dieses Ding müsste aus den frühen 50ern sein. Es ist papierdünn, sauber gemacht und klingt schnell auf den Punkt und schwingt sehr rund aus. Oh – und es ist vor der Erfindung der ollen CuSn8- aka Paiste (Hundepfeifen-)Bronze. Früher war alles besser, hoch lebe CuNi12Zn24.
PaisteStambul Hi – Hat12″12″ du! Jaja, auch aus Neusilber und mit lustigen 3 Nieten in einem Cymbal, lass scheppern alte Dixiekanone! Etwa so dick, dass man den Stempel auf der Unterseite gleich noch mal sieht, weil er durchdrückt. Cool und ein bisschen Gong ist drin. Werum? Weil Gongs eben oft auch Nickelsilber drin haben.
PaisteTwenty Custom Collection Hi-Hat15″Ein wunderbares Ding, das den Spagat zwischen oldschool Waschen und brutaler Durchsetzunsfähigkeit schafft – ohne zu pfeifen.
SabianPre AA Medium Ride22″Eine der ersten Beckenserien von Sabian, kurz nach deren Abspaltung von Zildjian. Noch ohne die AA resp. HH Bezeichnung aber ein Zacken cooler, als die (praktisch baugleichen) A Zildjians der selben Zeit. Kommt gut gegen Big Band Blech an – zack zack!
HammeraxIndigo 7 Button Crash20″Hammeraxes liegen irgendwo zwischen Skulptur und Becken – und beides auf Höchstniveau! das ist ein ultratief klingendes Exemplar aus der Hochblüte der Firma um 2007. Gibt es nicht mehr, weil zu gut!
HammeraxIndigo 3 Button Crash16″Reliefoberfläche, tönt nicht wie ein 16er und ist deshalb grossartig – schnell und tief 🙂
HammeraxFly Hat16″Es kann Hi-Hat sein, Einzelbecken und Stacker – es ist sehr flach und wäscht und zischt und faucht – Höchstklasse!
HammeraxGlass18″Ein Crash mit sternartigem Loch statt Kuppe und dafür zerschnitten – das macht Laune! Es hängt wie ein Gong und man kann Wah-Wah’s, Schabereien, Donner und Blitz und noch viel mehr machen! Prosit!
HammeraxBoomywhang22″So eine Art Donnerblech, gebogen, gehämmert, ultradünn – wieder etwas zum Klänge suchen, wie es sich gehört 🙂
ZanchiJazz Esport14″Der Herr Zanchi war eine richtige Nummer in der italienischen Beckengeschichte – und hat kleine Becken gemacht, die erstaunlich voluminös klingen – wie dieses kleine Schnuckelding. Selten und mit sehr guten Ohren gemacht – irgendwo in den 60ern. Der Herr Zanchi war glaubs ein Guru für alle – v.a. UFIP.
MasterworkNatural Ride22″Sowas wie das Turk ganz oben, aber viel leichter und simpler in der Handhabung. Enorm ausgewogen und schön roh.
MasterworkCustom X-Thin Ride22″Ein klassisches und grossartiges Ride à la echte Türkische Schmiedekunst. Dank 22″ viel Fleisch und genau richtig Ping. Dünner als normal und drum auch ein Monstercrash. Geil!