Revidiert: Eine unterschätzte TAMA Royalstar 14″ x 6.5″ Snare

Wasisches?

Eine tip toppe TAMA Royalstar Snare von 1983. Herausragend der nahtlos gezogene Stahlring. Egal, welche Serie, in dieser Zeit hatten alle TAMA Stahlkübel die selben sehr guten Kessel. Die Royalstar Serie erscheint um 1975 im TAMA – Programm und fügt dem Durcheinander von Beschlägen im Sortiment gleich nochmal andere Lug – Designs hinzu. Ganz hübsche, übrigens. Royalstar kriegt sogar einen eigenen Katalog und teilt ihn später mit Swingstar. Nicht, dass die zwei die damaligen Top Linien Superstar und Imperialstar stören, hihi. TAMA war clever: Ein Katalog für die Top Serien, ein anderer für die günstigen. So konnte man im Verkauf (widerwillig) den anderen Katalog nehmen, wenn jemand bei den Top Serien nicht anbiss… Alles dran, was es für eine Stahlsnare braucht, lueg:

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Revidiert: Eine (heilige) Premier 2000 Snare 14″ x 5.5″

Wie sagt man enart…

Premier. Prömié? Primiir? Damit haben wir vielleicht schon einen Hinweis darauf, warum Premier seit 1922 wohl eine der gebeuteltsten Marken im Drum Business ist. Denn das mit dem Business haben die irgendwie nie gerafft. Sie haben erste Vibraphone in Europa gebaut, hatten coole Namen, wie «Royal Ace» Snares, lieferten den Schotten immer härter spannbare Trommeln, waren also die letzten 100 Jahre fachtechnisch immer dabei oder voraus. Sie haben in den 1930ern plötzlich Blech- und Holzblasinstrumente gemacht. Absurd. Kommerziell haben Sie es heute zu genau gar nichts gebracht. Mit absoluten Top Instrumenten über Jahrzehnte notabene. Einer Fabrik, die hypermoderne Architektur hatte (und heute zerfallen ist). Kultig: Die gehörten mal Yamaha und durften dann Sets in England mit Yamaha anschreiben.Wenn ihr also je mal über ein Set stolpert, auf dem «Yamaha Power Special» oder «Yamaha Power V» steht, habt ihr eigentlich ein Prömié vor dem Gesicht. Geil, nicht?!

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Es wird nicht besser – Die dümmsten Auktionen Oktober 2021

Sali!

Was hat sich in der bizarren Schlagzeug – Auktionswelt in einem Jahr geändert? Nütelinüt! Auch ein Jahr nach dem Grosserfolg dieser Serie – Artikel: zwei ( hier und hier ), Leser: höchstens vier – gibt es immernoch total verpeilte Menschen, dumme Texte, falsche Bilder, bizarre Preisvorstellungen, kurz: Null Schnall. Einige können ja nix dafür, die sollen mich vorher fragen. Nur, wenn ich etwas verkaufen will, kotze ich dann den potentiellen Kunden in die Hose? Also, gebt Euch ein wenig Mühe, schreibt gute Sätze, macht ein schönes Föteli. Dann bietet auch jemand.

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Neu im Stall – Deri 5001 Garnitur mit Bongos, du!

Soodeli, das ist doch mal eine wirkliche Trouvaille! Eine Deri 5001 Garnitur. Wer hier «Shellset» sagt, kriegt auf’s Fudi! In jenen frühen 1950er Jahren hiess es nämmli – eben – Garnitur oder Kombination und auch: Abheber, Beschläge, Stimm- und Spannbock. Und Kessel – dazu später mehr.

Deri 5001 in Perloid Weiss, «Luxusausführung», du!

Wasisches?

Wie gesagt: Ein Deri 5001 in aufpreispflichtigem Perloid Weiss. Obergagaselten, soo isch richtig! Und die Toms sind so weit auseinander, dass man dazwischen tip top eine Wäscheleine ziehen kann, haha! Natürlich mit Naturfellen, jemand hat hier zwar ein 14″ Fell auf die 36cm Snare gewürgt und wohl nicht gemerkt, dass dabei der Fellreif gerissen ist…

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Revidiert: Eine heilige Brady 14″ x 4.5″ Block Snare

Wasisches?

Eine heilige.. schau da oben, gopf! 🙂 Bradies sind so eine Spezies sagenumwobener Instrumente, die immerhin so viel zählten, dass hunderte Weltdrummer mindestens eine aus eigenem Sack gekauft hatten. Denn es gab bei Brady keine Endorser – also

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